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Neun Teams absolvieren 22 Spiele – Tag eins der D-Jugend-Jungenturniere

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18.12.2011: Der erste Spieltag der D-Jugend-Jungenturniere 2011 ist beendet: Die JSG Altenwalde-Otterndorf bezwang im Endspiel in der „Nordfrost-Arena“ in Wilhelmshaven den TSV Bissendorf-Holte mit 10:8. Das Spiel um Platz drei entschied die SG Neuenhaus-Uelsen gegen TuRa Marienhafe mit 13:7 für sich. HVN-Jugendspielwart Heinz-Georg Lahrmann und Jugendsprecher Keno Adolph führten die Siegerehrung durch.
Platz fünf ging an den TV Neerstedt, Platz sechs an die HSG Varel. Platz sieben teilen sich die JSG Wilhelmshaven, der TuS Sulingen und der TSV aus Quakenbrück. 22 Spiele in zwei Sporthallen hatten die neun von acht Gliederungen des Handball-Verbandes Niedersachsen gemeldeten D-Jugend-Jungen-Mannschaften absolviert. Am Sonntag werden die Spiele in Burgdorf fortgesetzt. Ab 10 Uhr treffen in der Gruppe A der MTV Gifhorn, die TSV Burgdorf, Eintracht Hildesheim und der MTV Soltau aufeinander, in der Gruppe B der Hannoversche SC, der VFL Fredenbeck, die SG Achim-Baden und die HSG Nord Edemissen.

Das Konzept, das die HVN-Jugendsprecher mit der Neuauflage der D-Jugendturniere verfolgen, scheint aufzugehen. Keno Adolph: „Wir wollten den Mannschaften die Möglichkeit bieten, zu testen, wo sie im Vergleich mit den Top-D-Jugend-Mannschaften aus anderen Gliederungen stehen.“

Bei den Trainern stieß der Ansatz der Jugendsprecher, neben Keno Adolph Laura Denecke, Alina Lampe-Krüger und Pascal Molinari, auf Zustimmung. Sebastian Nüße vom TV Bissendorf-Holte: „Früher haben wir in der D-Jugend die Bezirksmeister ermittelt. Das Turnier hier in Wilhelmshaven ist ein adäquater Ersatz.“

Gegen 8.30 Uhr gestern Morgen hatten die Handballer aus der Osnabrücker Handballregion sich auf den Weg in Richtung Jadebusen gemacht. Was den Aktiven (nach eigenen Angaben) weniger ausmachte: „Ist cool hier“, lobte Janik Kruchen (Bissendorf).

Pünktlich um 10 Uhr hatte HVN-Jugendspielwart Heinz-Georg Lahrmann die Spielfelder in der „Nordfrost-Arena“ und in der Sporthalle Süd in Wilhelmshaven für die Wettbewerbe freigegeben. „Die Stimmung ist gut“, gab Jugendsprecher Keno Adolph seine Beobachtungen preis. Dass es den Aktiven und den Zuschauern an nichts fehlte, darum kümmerten sich Vertreter der Handball-Region Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven um das Dreigespann um Heino Baumgärtner, Helmut Schuirmann und Axel Wolf sowie ehrenamtliche Mitarbeiter der JSG Wilhelmshaven beziehungsweise des Wilhelmshavener HV. Ute Könen vom Wilhelmshavener HV, die das Wirken des Thekenteams koordinierte: „Wir machen das gerne. Wenn die Kinder zufrieden sind, dann macht das richtig Spaß.“

Einziger Wermutstropfen: Die angekündigte Interviewstunde mit den Spielern des Drittligisten des Wilhelmshavener HV blieb aus. Helmut Schuirmann: „Uns wurde während der Veranstaltung abgesagt.“ Frederick Lüpke, Torhüter der Oberliga-B-Jugend des JSG Wilhelmshaven und Angehöriger des HVN-Optimierungskaders m95/96, sprang ein. Wie wird man HVN-Auswahlspieler? Wie oft trainieren Kaderathleten? Wie lassen sich Sport und Schule vereinbaren? Lüpke stand den D-Jugendlichen geduldig Rede und Antwort. Zwei seiner Botschaften: „Vernachlässigt die Schule nicht. Es gibt auch ein Leben außerhalb der Sporthalle.“ Und: „Wenn es mal nicht so gut läuft, lasst die Köpfe nicht hängen und arbeitet an euch...“

Die Mannschaften wurden zum Teil von Elterngruppen begleitet, die die D-Jugendlichen anfeuerten. Silke Robowski war mit dem TuS Sulingen angereist. „Wenn man den Teamgeist sieht, der hier gezeigt wird, dann hat sich das gelohnt.“

Helmut Schuirmann von der Handball-Region Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven für die örtlichen Ausrichter: „Wir sind mit dem Ablauf zufrieden.“ Für die Planungen der D-Jugend-Mädchen-Turniere, die die Jugendsprecher des Handball-Verbandes Niedersachsen für das Jahr 2012 planen, gibt Schuirmann den Organisatoren eine Empfehlung mit auf den Weg: „Wir haben heute eine ganze Menge talentierte Nachwuchs-Handballer gesehen. Vielleicht können wir im nächsten Jahr auch unsere Landestrainer dafür gewinnen, die Veranstaltungen zu besuchen.“ oti

Autor: Carsten Schlotmann HVN-Redakteur

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